Abstimmung extreme Agrar-Initiativen
Die Initiativen «Für sauberes Trinkwasser» und «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» kommen am 13. Juni zur Abstimmung vor das Schweizer Volk.
Diese Initiativen sind viel zu extrem: sie schaden mehr als sie nützen.
Die Folgen für die Landwirtschaft und für verwandte Sektoren wären, auch im Oberwallis, signifikant:
Weniger einheimische Produktion, mehr Importe, höhere Lebensmittelpreise, mehr Foodwaste, Verlust von Arbeitsplätzen und Wertschöpfung.
Schlussspurt!
Der 13. Juni naht und die 2x Nein Kampagne kommt zum Schlussspurt!
Was können Sie und Ihre Berufskolleginnen und -kollegen tun?
- Ihr persönliches Umfeld für ein 2x Nein überzeugen und dazu bringen, auch an den Abstimmungen teilzunehmen. Also mobilisieren!
Wenn jede/jeder in der Landwirtschaft auch nur einige Personen motivieren kann, ist viel gewonnen. - Sich im Ort zeigen oder sonst bemerkbar machen. Am besten mit dem Verteilen eines persönlich gestalteten Flugblatts oder ein persönlicher Brief an einer Standaktion oder in die Briefkästen.
- An Anlässe und Veranstaltungen gehen und dort den Oberwalliser Kampagnen-Flyer, verfügbar an der Geschäftsstelle der BVO im Landwirtschaftszentrum Visp, oder das persönliche Flugblatt verteilen.
- Die Bevölkerung ansprechen und bei jeder Gelegenheit die Konsequenzen aufzeigen.
- Einen Leserbrief schreiben und auf den Onlinebereichen der Zeitungen Artikel zu den Abstimmungen kommentieren. Vorlagen für Leserbriefe sind an der Geschäftsstelle der BVO zu beziehen.
- Sich nicht provozieren lassen und Fahnen oder Plakate der Befürworter beschädigen oder Exponenten bedrohen. Das hilft nur den anderen!
Klare Botschaft
Über das Ziel braucht es nicht zu streiten: Wir alle wollen die Umwelt schützen, sauberes Wasser und die negativen Effekte minimieren.
Die entsprechenden Massnahmen sind aufgegleist: Das neue, europaweit strengste Pestizidgesetz sorgt für eine schnelle Wirkung.
Die extremen Agrarinitiativen schiessen aber weit über das Ziel hinaus. Sie gefährden die regionale Produktion und die damit verbundenen Arbeitsplätze, verteuern die Lebensmittel und befeuern Importe sowie Foodwaste.
Die Trinkwasserinitiative ist zudem nachweislich – dies belegen drei unabhängige Studien – schädlich für die Umwelt.
Die nationale Kampagnenwebseite verschafft alle Infos, Grundlagen und Argumente die Kampagne gegen den extremen Agrar-Initiativen betreffend.



